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WISSEN · MATERIALIEN

Ich möchte wissen,
was in meinen Mund kommt.

Zahnmedizin und Zahntechnik nutzen unterschiedliche Werkstoffe für unterschiedliche Aufgaben. Hier sehen Sie, wo Keramik, Titan, Legierungen, Kunststoffe und Komposite eingesetzt werden – und worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

TRANSPARENT · VERSTÄNDLICH · EINORDNEN

Keramische Zahnrestauration als Beispiel für dentale WerkstoffeWerkstoff + Konstruktion + Verarbeitung

MATERIALIEN IM ÜBERBLICK

Nicht jedes Material kann dasselbe.

Wählen Sie eine Werkstoffgruppe. Die Visualisierung zeigt typische Anwendungen; die Erklärung ordnet Eigenschaften und Einsatzbereiche ein.

01 · KERAMIK

Keramik ist nicht gleich Keramik.

Unter dem Begriff werden Werkstoffe mit unterschiedlichen optischen und mechanischen Eigenschaften zusammengefasst. Die Auswahl richtet sich nach der konkreten Versorgung, der Konstruktion, dem verfügbaren Platz und den funktionellen Anforderungen.

VeneerInlay / OnlayKroneBrücke
Keramische Zahnrestauration mit sichtbarer Materialstruktur
01A

Zirkonoxid

Hochfeste Dentalkeramik, die je nach Materialgeneration für Kronen, Brücken und weitere Konstruktionen eingesetzt wird. Festigkeit und Lichtdurchlässigkeit unterscheiden sich je nach Typ.

01B

Lithiumdisilikat

Glaskeramik mit ausgeprägter Lichtwirkung und guter Festigkeit. Typische Anwendungen sind Veneers, Inlays, Onlays und Einzelkronen.

01C

Verblendkeramik

Ermöglicht die individuelle Gestaltung von Form, Farbe, Transluzenz und Oberflächenwirkung – auf keramischen oder metallischen Unterkonstruktionen.

Titanimplantat mit prothetischen Komponenten

02 · TITAN

Mehr als die Implantatschraube.

Titan und Titanlegierungen sind in der Implantologie etabliert. Sie kommen bei Implantatkörpern, Aufbauten und Verbindungskomponenten zum Einsatz. Entscheidend ist, wie Implantatposition, Verbindung, Aufbau und spätere Versorgung als System geplant werden.

TypischImplantatkörper · Abutments · KomponentenMitdenkenPosition · Verbindung · Oberfläche · Prothetik

03 · DENTALE LEGIERUNGEN

Metall ist nicht gleich Metall.

Je nach Indikation werden unterschiedliche dentale Legierungen eingesetzt. Kobalt-Chrom und Edelmetalllegierungen unterscheiden sich in Zusammensetzung, Verarbeitung und typischen Einsatzgebieten.

Kobalt-ChromGerüste, Modellguss und ausgewählte prothetische Konstruktionen.EdelmetallJe nach Indikation für gegossene oder verblendete Restaurationen.
Verschiedene dentale Metalllegierungen
Zahnfarbene Kunststoff- und Kompositrestaurationen

04 · KUNSTSTOFFE & KOMPOSITE

Weit mehr als „Plastik“.

Komposite kombinieren eine Kunststoffmatrix mit anorganischen Füllstoffen. In Praxis und Labor kommen daneben verschiedene Polymere zum Einsatz – von direkten Restaurationen über Provisorien bis zu Prothesen und CAD/CAM-gefertigten Lösungen.

04A

Komposite

Zahnfarbene Werkstoffe für direkte Restaurationen und weitere Anwendungen. Füllkörper, Matrix und Verarbeitung beeinflussen die Eigenschaften.

04B

PMMA & Prothesenkunststoffe

Unter anderem für Prothesenbasen, Prothesenzähne und Langzeitprovisorien. Herstellung, Oberfläche und Pflege beeinflussen das Langzeitverhalten.

04C

CAD/CAM-Polymere

Industriell gefertigte Rohlinge mit reproduzierbaren Eigenschaften für unterschiedliche provisorische und – je nach System – definitive Anwendungen.

WORAUF ES WIRKLICH ANKOMMT

Material ist nur ein Teil der Qualität.

Ein hochwertiger Werkstoff allein garantiert kein hochwertiges Ergebnis. Diagnose, Indikation, Präparation, Konstruktion, Materialstärke, Verarbeitung, Befestigung, Funktion und Pflege müssen zusammenpassen.

FRAGEN FÜR IHR GESPRÄCH

Vier Fragen, die Klarheit schaffen.

  1. Welches Material ist für meine Versorgung vorgesehen – und warum?
  2. Welche Alternativen gibt es in meiner individuellen Situation?
  3. Welche Rolle spielen Ästhetik, Belastung, Platzverhältnisse und Verarbeitung?
  4. Wer fertigt meinen Zahnersatz und wie wird die Materialentscheidung abgestimmt?

INDIVIDUELL · KOMPETENT · REGIONAL

Passende Kompetenz finden.

Sie kennen jetzt die wichtigsten Werkstoffgruppen. Der nächste Schritt ist die Kompetenz, die Material, Planung und Umsetzung zusammenbringt.

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